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Rohstoffe aus dem
Biosphärengebiet Schwäbische Alb:
aus dem Ermstal, zwischen Metzingen und Bad Urach

Aus der Streuobstwiese


Das Bäckerhaus Veit unterstützt den Streuobstanbau im Ermstal. Bereits vor drei Jahren haben das Bäckerhaus Veit aus Bempflingen und Dietmar Bez, Vorsitzender des Kreisobstbauverbandes im Landkreis Reutlingen, gemeinsam mit Ulrich Schroefel vom Landratsamt Reutlingen und Rolf Schäfer vom HG Markt Metzingen-Neuhausen eine Kooperation zum verstärkten Einsatz des Ermstäler Obstes und der Walnüsse beschlossen.

Seitdem setzt das Bäckerhaus Veit frische Ermstäler Hauszwetschgen für Zwetschenkuchen ein und gedörrte Birnen, Zwetschgen und Walnüsse für das Ermstäler Hutzelbrot, das ab Mitte November bis Weihnachten angeboten wird. Die Ermstäler Walnüsse werden auch in eine besondere Spezialität mit dem Dickkopfweizen eingearbeitet, nämlich in die von Hand ausgehobenen Dickköpfle-Walnuss-Krusti, die es an Messen und bei bestimmten Aktionen im Jahr gibt. Desweiteren wird die Ermstäler Knorpelkirsche, in einem Pürée verarbeitet, in Richards Rotkörnle Vollkornbrot eingesetzt.

Das Bäckerhaus Veit ist seit 1. Juli 2015 Mitglied im Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V., Bad Urach. Informationen zum Schwäbischen Streuobstparadies finden Sie unter www.streuobstparadies.de.





Wissenswertes über das Ermstal
Das Ermstal hat seinen Namen von dem ca. 32,5 km langen Nebenfluss des Neckars in Baden-Württemberg, der Erms. Die Erms entspringt im Norden der mittleren Alb bei Seeburg im Mühltal und Fischburgtal in 655 m über NN.
Im Ermstal an den Hängen von Bad Urach bis Neckartenzlingen zeigen die Streuobstwiesen mit ihren markanten landschaftsprägenden, großkronigen Sorten von Äpfeln und Birnen, Kirschen und Zwetschgen ein Stück Kultur. Die Erms durchzieht u.a. die Gemeinden Dettingen an der Erms, Riederich, Bempflingen und Neckartenzlingen, wo sie dann bei 285 m über NN in den Neckar fließt und schließlich über den Rhein in die Nordsee mündet.
Das Bäckerhaus Veit unterstützt den Streuobstanbau im Ermstal durch die Abnahme der Ermstäler Hauszwetschgen. Die Erzeuger bekommen einen fairen Preis für ihre Zwetschgen. Der Weg vom Ermstal nach Bempflingen ist kurz, wo die Zwetschgen von engagierten Landfrauen aus Eningen in unserer Backstube in Bempflingen entsteint werden.

Aus der Region für die Region – das ist für uns gelebte Regionalität und Nachhaltigkeit.

Wissenswertes über die Hauszwetschge: Die Hauszwetschge ist sehr anpassungsfähig und deshalb eine häufige Sorte im Streuobstanbau. Ihre Herkunft ist unbekannt. Es ist eine sehr alte Sorte, die seit dem 17. Jahrhundert in Deutschland verbreitet ist. Ähnliche Fruchtsteine wurden schon in Aalen in römischen Brunnen aus dem 2. bis 3. Jahrhundert gefunden. Synonyme: Deutsche Hauszwetschge, Bauernpflaume, Hauspflaume, Basler Zwetschge.
Insgesamt hat das Bäckerhaus Veit in diesem Jahr 3,5 Tonnen Ermstäler Walnüsse abgenommen, das entspricht praktisch der kompletten verfügbaren Ernte aus dem Ermstal – und das zu fairen Preisen für die Erzeuger.

Wie wichtig es ist, in einem solchen Regionalprojekt einen verlässlichen Abnehmer für das regionale Obst und die Walnüsse zu haben, betonten bei einem Vorort-Termin am 29. Oktober 2014 in der Gemeinde-Walnussanlage Dettingen neben Dietmar Bez, Ulrich Schroefel und Rolf Schäfer auch Michael Hillert, Bürgermeister von Dettingen.

„Nur so kann unsere schöne Kulturlandschaft hier erhalten werden“, führt Bürgermeister Hillert mit Blick auf die vielen Walnussbäume oberhalb Dettingens aus und bedankte sich beim Bäckerhaus Veit für dieses Engagement.

Übersicht über das Biosphärengebiet
Schwäbische Alb

Rohstoffe aus dem
Biosphärengebiet Schwäbische Alb


Weltweit gibt es momentan 599 Biosphärenreservate aus 117 Staaten (Stand Juli 2012) die in das Weltnetz der UNESCO Biosphärenreservate aufgenommen wurden. In Deutschland gibt es aktuell 15 UNESCO-Biosphärenreservate – das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist seit 2009 eines davon. Der Begriff Biosphärenreservat steht international und auf Bundesebene für das modellhafte Miteinander von Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Das Land und die Bewohner Baden-Württembergs haben sich gegen den Ausdruck „Reservat“ entschieden, wird er hier doch zu sehr mit Isolation und Ausgrenzung assoziiert. Somit findet sich im novellierten Landesnaturschutzgesetz von Baden-Württemberg unter §28 das Biosphärengebiet wieder.

Wissenswertes über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb:


Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb liegt rund 50 km südöstlich von Stuttgart und umfasst ein Gebiet von 85.300 ha (fast so groß wie Berlin!). Beteiligt sind 29 Städte und Gemeinden aus zwei Regierungsbezirken (Tübingen, Stuttgart) und drei Landkreisen (Reutlingen, Esslingen, Alb-Donau). Die Biosphärengebietskulisse hat eine rund 40 km lange Nord-Süd-Ausdehnung und erstreckt sich damit vom Albvorland über den steil aufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an die Donau im Süden. Die Hang- und Schluchtwälder am Albtrauf sind ein markantes naturräumliches Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets. Aber auch die landschaftsprägenden Streuobstwiesen im Albvorland und die abwechslungsreiche traditionelle Kulturlandschaft auf der Schwäbischen Alb mit ihren Wacholderheiden, Magerrasen, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und Wäldern kennzeichnen das Biosphärengebiet. Ein wichtiger Bestandteil ist auch der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen, welcher zentral in der Gebietskulisse liegt.
Hinter dem Konzept der Biosphärenreservate steht als Kernstück die räumliche Gliederung der Gebietskulisse in drei Zonen: Kernzone, Pflegezone, Entwicklungszone. Dabei erhält jeder Bereich eine unterschiedliche Bedeutung für Mensch und Natur. Mit der Zuteilung der Schutz-, Erhaltungs-, Nutzungs- und Entwicklungsfunktion in unterschiedliche Zonen soll nachhaltige Regionalentwicklung praxisnah in ein räumliches Modell umgesetzt werden.
Hinter der Bezeichnung Biosphärengebiet und Biosphärenreservat steckt die gleiche Idee: nachhaltige Regionalentwicklung im Einklang mit Mensch und Natur.
Mensch und Natur in Einklang zu bringen, damit beide von dieser Verbindung profitieren können, ist das Ziel des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, das auf einer starken Partnerschaft aller Beteiligten aufbaut.
Über Jahrhunderte hat sich auf der Schwäbischen Alb eine durch menschliches Wirtschaften geprägte, abwechslungsreiche Kulturlandschaft ausgebildet. Diese einzigartige Natur bedeutet für viele Menschen Heimat und für die nachwachsende Generation ist sie wichtige Lebensgrundlage.
Für Gäste aus dem Umfeld sowie Urlauber bietet das Biosphärengebiet viel: begehbare und sogar mit dem Boot befahrbare Schauhöhlen, den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen, wo sich seltene natürliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten haben, Albbüffel-Herden und Araberhengste des Gestüts Marbach. Aber auch die größte keltische Stadt Europas, der Heidengraben, Burgen, Schlösser und Ruinen sowie eine große Anzahl an Infozentren und Freilichtmuseen gehören mit zu den Gründen, weshalb ein Besuch lohnenswert ist.
Um einen ersten Einblick zu bekommen, empfiehlt sich ein Besuch im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, im alten Lager in Münsingen. Das Besucher- und Informationszentrum wartet mit einer rund 450 Quadratmeter großen interaktiven Ausstellung zum Biosphärengebiet auf. Sechs Tage die Woche können Gäste auf spannende und kreative Weise das erste Großschutzgebiet in Baden-Württemberg kennen lernen.
Als offiziell anerkannte Partner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb setzen sich die Partner für eine hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen ein. Durch die nachhaltige Wirtschaftsweise tragen sie aktiv zum Erhalt unserer schützenswerten Kulturlandschaft bei. Dies garantieren die hohen, extern kontrollierten Qualitätskriterien im Bereich Service, Produktion und Natur- und Umweltschutz.
Die Biosphären-Partner fühlen sich der Landschaft, Umwelt und Natur des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besonders verbunden. Sie tragen dazu bei, dass der Naturreichtum für uns und unsere Nachkommen erhalten bleibt.
Bei den 100 Partnern handelt es sich aktuell um Unternehmen aus Hotellerie und Gastronomie, touristische Informationsstellen, Informationszentren, Informationsmobile, speziell ausgebildete Natur- und Landschaftsführer – sogenannte Biosphären-Botschafter –, außerschulische Bildungspartner und 17 verarbeitende Betriebe.

Weitere Informationen unter:
www.biosphaerengebiet-alb.de oder www.biosphaerenzentrum-alb.de

Kontakt:
Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb,
Von der Osten Str. 4, 6 (Altes Lager), 72525 Münsingen, Tel. 07381 932938-10