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    Umweltminister Untersteller, hier mit Prof. Sneyd, ...

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    ... dankt allen Beteiligten für das Engagement zur Rekultivierung des Dickkopfweizens.

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    Landwirte Martin Schnerring und Heinrich Bazlen, Geschäftsführer Johannes Klümpers und Minister Franz Untersteller

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    Heinrich Bazlen erläutert die Besonderheiten des Dickkopfweizenanbaus.

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    Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler, Gesellschafterin Angelika Immendörfer, Landwirt Heinrich Bazlen, Minister Franz Untersteller, Prof. Dr. Jan Sneyd, Geschäftsführer Johannes Klümpers

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    Dickopfweizen: von der Ähre zum hochwertigen Produkt

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    Angeregte Gespräche ...

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    ... bei der abschließenden Runde im CaféHaus Veit in Neckartenzlingen.



19. Mai 2017

Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg

Umweltminister Franz Untersteller zu Besuch am Dickkopfweizenfeld in Metzingen und im CaféHaus Veit in Neckartenzlingen


Vom 18. bis 21. Mai 2017 fanden die fünften Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg statt. Über 1000 Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen waren an vier Tagen mit über 1600 Projekten unter dem Motto „HeldeN! der Tat“ landesweit aktiv. So auch das Bäckerhaus Veit aus Bempflingen, das seit Beginn bei den Nachhaltigkeitstagen mit von der Partie ist, und an diesen vier Tagen auf seine Anbauprojekte mit alten Getreidesorten in der Region hingewiesen hat.


Bereits 2008 startete das Rekultivierungsprojekt zur Rettung des Schwäbischen Dickkopf-Landweizens, der zwischenzeitlich als Slow Food Arche-Passagier und somit als schützenswerte, alte Sorte anerkannt ist. Umweltminister Franz Untersteller würdigte dieses Engagement des Bäckerhauses Veit am Freitag, 19. Mai, bei einem Besuch am Dickkopfweizenfeld in Metzingen. Der Dickkopfweizen sei ein schönes Beispiel für nachhaltiges Handeln, ähnlich der Rettung der Alblinsen, wie eine alte Getreidesorte für die Zukunft erhalten werden könne.

Prof. Dr. Jan Sneyd, passionierter Pflanzenzüchter, der das Projekt von Beginn an begleitet, erläuterte am Dickkopfweizenfeld, wie wichtig der Erhalt alter Sorten gerade in Zeiten des Klimawandels ist. Herr Sneyd schilderte anschaulich, wie man mit 25 Gramm Dickkopfkörnern 2008 gestartet war. 2016 konnten bereits 25 Tonnen Dickkopfweizen geerntet werden. Es gab jedoch auch herbe Rückschläge in den letzten Jahren. Geschäftsführer Johannes Klümpers erläuterte die Motivation der Familienbäckerei Veit: „Wir bauen den Dickkopfweizen jetzt im zehnten Jahr auf insgesamt 7,5 Hektar Fläche bei zwei Landwirten in Metzingen und Bempflingen an und stehen voll hinter diesem Rekultivierungsprojekt. Für uns ist das gelebte Nachhaltigkeit. Wir freuen uns ganz besonders, dass das Freilichtmuseum Beuren dem Dickkopfweizen ab Ende August eine eigene Ausstellung widmen wird.“

Metzingens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler ließ es sich nicht nehmen, Minister Franz Untersteller, die Geschäftsleitung des Bäckerhauses Veit und Landwirt Heinrich Bazlen am Dickkopfweizenfeld des Tannenhofs Metzingen zu begrüßen und sich über die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg und die vorbildliche Initiative des Bäckerhauses Veit zu informieren. Bei Kaffee und Kuchen im CaféHaus Veit in Neckartenzlingen ließ sich Minister Untersteller abschließend über die Anbauprojekte des Bäckerhauses Veit mit Rotkornweizen und Lein informieren. Prof. Sneyd erläuterte dabei auch die Funktion des Veit Projektgartens in Beuren als Versuchsgarten und Test auf die Anbaueignung alter Getreidesorten. Wie wichtig dies zukünftig werden kann, verdeutlichte Minister Untersteller selbst anhand der Tatsache, dass sich die Durchschnittstemperatur in Baden-Württemberg zwischen 1815 und 2015 erwiesenermaßen um 1,3°C erhöht hat.

Sie finden die Akteure und Aktionen der Nachhaltigkeitstage unter www.n-netzwerk.de, hier auch das Bäckerhaus Veit mit seinen Dickköpfle- und Rotkörnle-Backwaren.